Wer bin ich eigentlich? Who am I? Qui Suis-je?

August 13, 2018

1. deutsche Version

2nd English version

3ième la version française

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Heute möchte ich mich euch vorstellen. Mein Name ist Barbara Marie Luise Pavelka und ich bin Opernsängerin und Schauspielerin. Und im Moment bin ich gerade ein bisschen in einer Umbruchsphase, denn es hat sich im letzten Jahr vieles Tolles eröffnet, aber es hat sich gegen Ende des Jahres auch wieder einiges verändert und da möchte ich euch jetzt ein bisschen vielleicht einen Rückblick geben.

 

 

 

Ich war für eine Zeit lang jetzt in einer Opernakademie in Deutschland. Aber da die Leiterin derzeit schwer krank ist, ist diese Opernakademie leider auf Eis gelegt und deswegen bin ich jetzt eigentlich wieder in Wien. Nachdem ich jetzt eine lange beschwerliche Reise der Gesangstechnik Perfektionierung hinter mir habe und der vielen Lehrerwechsel habe ich nun endlich eine Lehrerin gefunden, die sowohl die Zeit als auch die Kompetenz hat mir die letzten Perfektion beizubringen, die ich für mich selbst möchte.

 

Mir liegt einfach alles im Blut liegt, was mit darstellender Kunst zu tun hat, und im Herzen. Ich liebe es mich auf der Bühne auszudrücken und ich hab einige Freunde, Bekannte und Fans, die immer wieder von mir sagen, "wenn du auf der Bühne bist, bist du ein anderer Mensch und man merkt du bist dort einfach zuhause" - Ich liebe die Bühne. Ich weiß gar nicht wann mich das eigentlich ereilt hat. Ich kann‘s gar nicht wirklich sagen. Der Ruf zur Bühne, glaube ich, hat mich relativ früh ereilt und doch irgendwie spät.

 

Ich stand mein ganzes Leben auf der Bühne. Als Kleinkind habe ich am Laufsteg gemodelt,  unter anderem für Kindermoden Cinderella in Wien. Ich habe als Kind viel getanzt, ich habe begonnen Theater zu spielen als ich 13 war. Und ich glaube das war so der erste bewusste Moment, wo mich das Feuer der Bühne einfach gepackt hat und wo ich einfach gewusst habe: Das ist es. Ich will einfach auf der Bühne stehen, ich will Theater spielen. Ich will singen. Ich will das alles. Und ich kann mich erinnern, es war im Sommer, ich glaube es war 1997. Ich war damals 13 und mein Vater hat mich zum Theaterworkshop angemeldet und der wurde von einer Schülerin der Elfriede Ott geleitet. Wir hatten damals das Vorspiel auf dem Theater gemacht, das ist aus Faust 1. Und ja, dieser ganze Theaterworkshop... am Anfang hatte ich überhaupt keine Lust, weil ich keine Lust hatte auf eine Verkürzung der Ferien.

 

Andererseits hatte ich große Lust, weil ich mir ein halbes Jahr vorher überlegt hatte, dass ich gern Schauspielerin werden wollte, aber gar nicht wusste was ich da eigentlich wollte. Und dann kam dieser Theaterworkshop und ich bin da auf der Bühne gestanden. Das war eigentlich gar nicht das größte Highlight. Das größte Highlight war in Wirklichkeit eigentlich die Rollen zu erarbeiten und wirklich in die Tiefe zu gehen, das Rollenstudium, an sich selbst zu arbeiten. Das hat mich einfach gepackt, das Improvisieren mit den Kollegen, der Teamgeist, das Zusammenarbeiten das zusammen ein Stück erarbeiten, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Das war irgendwie... das hat mich einfach total erfüllt. 

Was sicher auch ein wenig vielleicht mitspielen mag ist die Anerkennung. Ich glaube, ich bin ein ziemlich kluger Mensch, ich kann auch Anerkennung über andere Dinge bekommen, ich muss dazu nicht unbedingt auf der Bühne stehen, ich bekomme das auch so, mittlerweile.

 

 

 

Aber auf der Bühne zu stehen und den Leuten etwas zu schenken, etwas zu geben, das ist schon etwas ganz Besonderes und wenn man dann weiß, die Leute gehen raus und bedanken sich bei dir, weil sie einfach wirklich einen schönen Abend hatten und man vielleicht auch ihren Horizont ein wenig erweitert hat oder sie von ihrem Alltag einfach abgelenkt hat oder ihnen ein Ventil gegeben hat eine Emotion rauszulassen, die sie sonst nicht rauslassen können. Was auch immer es ist, was die Menschen berührt, ich weiß es nicht. Ich bin einfach nur glücklich, wenn ich Menschen in ihrem Herzen durch mein Schauspiel und durch meinen Gesang berühren kann. 

 

Ich bin dann einfach Schauspielerin geworden. Und nachdem ich aber eigentlich eine gute Gesangsstimme habe und mich immer Operngesang, und auch Pop und Musical ein bisschen - und Jazz - interessiert hat, habe ich dann wirklich begonnen klassischen Gesang zu studieren und habe dann eine Zeit lang begonnen Chansonabende zu gegeben, mit französischen Chansons. Ich liebe Frankreich. Frankreich ist so ein schönes Land und entgegen vieler anderer Menschen habe ich nie erlebt, dass Franzosen ungut zu mir waren. Ich habe mit Franzosen immer eine schöne Zeit gehabt und ich bin mit ihnen immer zurechtgekommen und ich spreche auch fließend Französisch - mittlerweile - und das war auch so ein Meilenstein in meinem Werdegang, der für mich auch ein besonderer Moment war, weil ich auch französische Lieder, französische Chansons liebe und auch die französische Sprache für sich beim Singen einfach unglaublich schön und wunderbar anfühlt und das ist einfach wirklich schön.

 

Ich habe auch eine Auszeit in Frankreich gemacht und ein halbes Jahr in einem Kloster mitgelebt, weil ich in einer Zeit war, in der für mich nicht ganz klar war in welche Richtung es jetzt wirklich gehen soll, und ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich das gemacht habe.

 

Und in dieser Zeit habe ich dann eigentlich auch beschlossen nochmals zu studieren, und zwar Gesangspädagogik, für Sologesang, also Lied, Oper, Oratorium und Jazzgesang als Zweitfach. Mittlerweile leben wir in einer Zeit, in der es nicht mehr unmöglich ist sowohl klassischen als auch Jazzgesang zu machen. Ich persönlich glaube sogar, dass sich diese beiden Gesangsstile wesentlich positiver beeinflussen können als negativ, da es im Jazz auch noch keine einheitliche Technik gibt. Wenn man seine Stimme kennt, wenn man die Technik kann, dann sage ich euch, es ist kein Hindernis. Es ist möglich beides auf einem wirklich guten und professionellen Niveau zu machen. Man muss sich der Unterschiede klar sein, man muss mit der Stimme natürlich gut umgehen. Und man muss auch beim Jazz schauen, dass man einen Weg der Technik findet, der nicht der klassischen Technik widerspricht und dagegen arbeitet. Aber jemand der seine Stimme im Griff hat und die Technik kennt, der kann das. Und was mir wirklich hilft, ist, das mein erstes Herangehen an Stimme, an Stimmbildung eigentlich die Sprechtechnik ist. Ich komme vom Schauspiel ganz ursprünglich. Ich habe das früh angefangen. Für mich ist das - Ich merke das immer wieder wenn ich auf der Bühne bin und ich kriegs auch immer wieder bestätigt, - bis zu einem gewissen Grad zur zweiten Natur geworden ist. 

 

Besonders natürlich auch wenn ich schauspiele, weil ich das einfach schon sehr lange mache. In meinem Werdegang war für mich eigentlich das größte Hindernis, das ich in einer Kunstrichtung ein Profi war und in einer anderen gerade im Werden und es noch nicht immer schaffe diese beiden Kunstrichtungen mit der gleichen Professionalität zu verbinden. Ich mache diesen Podcast, weil ich euch wirklich auch an den Kämpfen, die man innerlich hat als Sängerin,  als Künstlerin, als darstellende Künstlerin hat, teilhaben lassen möchte. Es ist wirklich ein Kampf, wenn man von Schauspiel hinüber wechselt in den klassischen Gesang. Wenn man sein Fach als Schauspiel, als Schauspielerin versteht, wenn man Gedichte interpretieren kann, wenn man Rollen erarbeiten kann, und dann willst du eine klassische Rolle erarbeiten und du merkst einfach, dass du technisch, Gesangstechnisch noch nicht soweit bist, dass es funktioniert. Und entweder geht die Technik schief und es passt das Schauspiel oder es passt die Technik aber du schaffst es einfach noch nicht, das so im kleinen Finger zu haben, dass du wirklich dein Bühnenviech, wenn ich das jetzt einfach mal so sag, rauslassen kannst. Das ist eine Sache, mit der ich wahnsinnig lange gekämpft habe. Ich habe auch wahnsinnig lang mit einem Missverständnis in mir gekämpft, wo mir eine Zeit lang die schauspielerische Sprechtechnik eigentlich ein bisschen für die klassische Gesangstechnik im Weg stand oder scheinbar im Weg stand. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich jetzt eigentlich wieder zurückkomme und dass sich das bei weitem gar nicht so im Wege steht wie es sich eine Zeit lang angefühlt hat. Ich kann wirklich sagen, man muss als Künstler viel durchbeißen. Ich glaube, das Schlimmste ist, wenn man aufgibt. 

 

Und jetzt, bin ich einfach wirklich froh, dass ich jetzt auch bei einer sehr guten Gesangslehrerin gelandet bin. Ich habe mein künstlerisches Diplom abgeschlossen. Also ich bin mit allen Ausbildungen an sich fertig, aber ich habe für mich gemerkt, es fehlt mir ein bisschen, der letzte Feinschliff, für die wirkliche Perfektion in der klassischen Gesangstechnik so wie ich es für mich möchte und wie ich es für mich und für meinen künstlerischen Anspruch in Ordnung ist.

 

Und genau daran arbeite ich jetzt und genau deswegen habe ich mich auch im letzten halben Jahr öffentlich zurückgezogen für diejenigen die drauf warten, dass ich wieder Konzerte gebe. Es kommt im Advent meine Weihnachtstournee, anschließend ein Konzert mit Arie Antiche Arien und im April 2019 das erste Oratorium von Mozart. Das ist dann das erste was ich nach langer Zeit wieder singe. Also lange Zeit, nach einigen Monaten. Aber mir ist es wirklich wichtig, weil ich für mich selber einfach diesen Perfektionsanspruch hab. Mich jetzt, mir jetzt wirklich die Zeit zu geben und auch zu nehmen sowohl Produktionstechnisch, Managementtechnisch als auch Marketingtechnisch und vor allem aber auf künstlerischer Weise wirklich mich zu perfektionieren. Für mich ist dieses Jahr 2018 ein Jahr der Perfektion und ein Jahr des Überlegens wie ich die Dinge gut angehe, wie ich mich wirklich positionieren will.

 

 

Das ist mein Werdegang ein bisschen paraphrasiert auch was jetzt gerade eben Künstlerisch bei mir los ist und ich hoffe wirklich, dass ihr vielleicht ein bisschen einen Eindruck bekommt, dass man als Künstler und  - gerade auch im klassischen Musikbereich - wirklich lange arbeiten muss. Ich habe für eine klassische Sängerin spät angefangen, sehr spät angefangen. Ich habe mit 25 erst angefangen zu studieren. Ich habe mit 22 angefangen klassischen Gesangsunterricht zu nehmen. Ich habe mit 19 angefangen Schauspiel zu studieren. Ich habe erst nach dem Schauspielstudium wirklich angefangen mit klassischen  Gesang und mit 25 habe ich dann angefangen noch Jazzgesang dazu zu machen also ihr seht ich habe wirklich - für eine klassische Sängerin - sehr spät begonnen. Das Gute an der Sache ist, dass ich kein lyrischer und kein Koloratursopran bin, sondern ein jugendlich dramatischer Sopran  also ein Spintosopran und das ist eigentlich mein Vorteil, weil gerade Spintosoprane, - man sagt das, jeder der sich mit Oper auskennt, weiß es, - ohnehin erst mit 35 so richtig auf die Höhe kommen und ich muss sagen, ich glaube für mich stimmt das voll und ganz und deswegen habe ich ja auch wirklich diese Zeit, die ich mir gerade nehme. Ich werde euch Hintergrundinfos erzählen, Infos über das Stück, über die verschiedenen Arien auch bei Arie Antiche, aus welchen Opern die stammen, die Geschichten der Opern und ja warum diese Arien interessant sind und vor allem für diejenigen die nicht italienisch können oder schon gar nicht Opernitalienisch was ja nochmal spezieller ist, werde ich euch die Arien übersetzen, damit ihr auch wisst, was denn eigentlich der Text bedeutet und ihr euch somit ein bisschen vorbereiten könnt, ich euch darauf vorbereiten kann und mich würde natürlich wahnsinnig interessieren was euch genau interessiert.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eine Nachricht zukommen lässt -  mir entweder eine Textnachricht oder vielleicht auch eine Audionachricht schickt. Ihr könnt das, glaube ich, eh über die Podcasts machen, ich glaube da gibt es eine Nachrichtmöglichkeit. Falls es dort nicht die Möglichkeit gibt könnt ihr mir auch schreiben über das Kontaktformular auf meiner Homepage und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir einfach sagt, was euch interessiert, welche Fragen ihr vielleicht habt und ich werde euch Rede und Antwort stehen. 

Somit lasse ich euch jetzt und wünsche euch einen wunderschönen Abend, eine gute Nacht oder auch eine guten Morgen und einen wunderschönen Tag und bleibt mir gewogen! 

 

Eure Barbara Marie-Louise Pavelka

 

 

 

 -> English Version

 

Dear readers!

 

 

Today I want to introduce myself. My name is Barbara Marie Louise Pavelka and I am an opera singer and actress. And right now I'm in a bit of a state of upheaval, because a lot of great things have opened up in the last year, but at the end of the year a lot has changed and I would like to give you a little bit of a retrospective.

I've been in an opera academy in Germany for a while now. But since the director is currently seriously ill, this opera academy is unfortunately put on hold and that's why I'm actually back in Vienna. Having now completed a long arduous journey of vocal technique perfection and the many teacher changes, I have finally found a teacher who has both the time and the skill to teach me the ultimate perfection that I want for myself.

 

 

 

I just have everything in my blood that has to do with the performing arts and in my heart. I love to express myself on stage and I have some friends, acquaintances and fans who keep telling me, "when you're on stage, you're a different person and you realize you're just home there" - I love the stage. I do not know when that actually overtook me. I can not really say it. The call to the stage, I believe, has overtaken me relatively early and yet somehow late.

 

I have been on stage all my life. As a toddler, I have modeled on the catwalk, including children's fashion Cinderella in Vienna. I danced a lot as a kid, I started to play theater when I was 13. And I think that was the first conscious moment where the fire of the stage grabbed me and where I just knew: that's it. I just want to be on stage, I want to play theater. I want to sing. I want it all. And I can remember, it was in the summer, I think it was in 1997. I was 13 at the time and my dad signed me up for the theater workshop and was led by a student of Elfriede Ott. Back then we had the prelude to the theater, that's Faust 1. And yes, this whole theater workshop ... at the beginning I did not feel like it, because I did not want to shorten the holidays.

On the other hand, I had a great desire, because I had thought half a year before that I wanted to be an actress, but did not know what I really wanted there. And then came this theater workshop and I was there on stage. That was not the biggest highlight. In reality, the biggest highlight was actually to work out the roles and really go into depth, the role study to work on yourself. It just grabbed me, the improvisation with colleagues, the team spirit, working together to work together to slip into another role. That was somehow ... that just totally filled me.

What may also play a bit perhaps the recognition. I think I'm a pretty smart person, I can also get credit for other things, I do not necessarily have to be on stage, I get that way, meanwhile.

 

But to stand on stage and give something to people, to give something, that is something very special and when you know, people go out and thank you, because they really just had a nice evening and you maybe has also widened their horizons a bit or distracted them from their everyday lives or given them an outlet to let out an emotion that they otherwise can not let out. Whatever it is that touches people, I do not know. I'm just happy when I can touch people in their hearts through my acting and singing.

 

I just became an actress. And after having a really good singing voice and always interested in opera singing, pop and musical a bit - and jazz - I really started to study classical singing and for a while started giving chanson evenings with French chansons. I love France. France is such a beautiful country and, in spite of many other people, I have never experienced that the French were unkind to me. I've always had a great time with the French and I've always got along with them and I also speak fluent French - meanwhile - and that was also a milestone in my career, which was also a special moment for me because I also have French songs , French chansons love and also the French language for singing is just amazingly beautiful and wonderful and that's just really nice.

 

I also took a break in France and lived in a monastery for half a year because I was in a time when I was not sure which direction to go, and I am very, very happy that I did that.

 

And during this time I actually decided to study again, singing education, for solo singing, that is song, opera, oratorio and jazz singing as a second subject. Meanwhile, we live in a time when it is no longer impossible to do classical as well as jazz vocals. Personally, I even believe that these two vocal styles can influence much more positively than negatively, since there is no uniform technique in jazz. If you know your voice, if you can do the technique, then I tell you, it is not an obstacle. It is possible to do both on a really good and professional level. You have to be clear about the differences, you have to deal well with the voice, of course. And you also have to look at the jazz that you find a way of technology that does not contradict the classical technique and works against it. But someone who has his voice under control and knows the technique can do it. And what really helps me is that my first approach to voice, to vocal training is actually the elocution technique. I'm from the drama quite original. I started that early. For me it is - I notice that again and again when I'm on stage and I keep getting confirmed, and - to a degree - has become second nature.

Especially, of course, even when I'm acting, because I've been doing this for a very long time. In my career, for me, the biggest obstacle was that I was a professional in one art direction and another in the process of becoming and still can not always combine these two art directions with the same professionalism. I'm doing this podcast because I really want to share with you the battles that you have internally as a singer, as an artist, as a performing artist. It's really a fight when you switch from acting to classical singing. If you understand your subject as a drama, as an actress, if you can interpret poetry, if you can develop roles, then you want to develop a classical role and you just realize that technically, vocally, you're not ready to make it work. And either the technique goes awry and it suits the drama or it suits the technique but you just can not manage to keep it so in the little finger that you can really let out your stage creature, if I just say it that way. That's one thing I've been fighting for a long time. I have also fought terribly for a long time with a misunderstanding in myself, where for a while the acting speech technique was actually a bit in the way for the classical singing technique or seemed to stand in the way. Meanwhile, I have found that I am actually coming back now and that this is far from being in the way as it has felt for a while. I can really say that you have to bite a lot as an artist. I think the worst thing is when you give up.

 

And now, I'm just really happy that I ended up with a very good singing teacher. I have completed my artistic diploma. So I'm done with all the trainings in itself, but I noticed for me, I'm missing a bit, the final touch, for the real perfection in classical vocal technique as I want it for me and I like it for myself and for my artistic claim is in order.

 

And that's exactly what I'm working on now and that's exactly why I have publicly withdrawn in the last half year for those who are waiting for me to give concerts again. It comes in Advent my Christmas tour, then a concert with Arie Antiche arias and in April 2019 the first oratorio of Mozart. That's the first thing I sing again after a long time. So a long time, after a few months. But it is really important to me, because I simply have this perfection claim for myself. Me now, to give me the time now and also to perfect me both production technology, management technology as well as marketing technology and above all, in an artistic way, really to perfect me. For me, this year 2018 is a year of perfection and a year of reflection on how well I approach things, how I really want to position myself.

This is a bit of a paraphrase of my career and also what is going on with me artistically and I really hope that you might get a bit of an impression that as an artist and - especially in classical music - you have to work really long. I started late for a classical singer, starting very late. I started studying at 25. I started classical singing lessons when I was 22 years old. I started to study drama at the age of 19. I did not really start classical singing until I got my acting experience, and at the age of 25 I started making jazz vocals, so you see, I really did - for a classical singer - start very late. The good thing is that I'm not a lyrical and not a coloratura soprano, but a teen-dramatic soprano, a spintosoprano, and that's actually my advantage, because it's just spintosopranos, you know, anyone who knows opera knows - in any case only really get on top of things at the age of 35 and I have to say, I think that's completely true for me and that's why I really have that time that I'm taking right now. I will tell you background information, information about the play, about the different arias also in Arie Antiche, which operas they come from, the stories of the operas and yes why these arias are interesting and especially for those who can not Italian or not at all Opernitalienisch which is again more special, I will translate the arias, so you also know what the text actually means and you can thus prepare a bit, I can prepare you and I would, of course, insanely interested in what you are interested.

 

I would be glad if you send me a message - send me either a text message or maybe an audio message. You can do that, I think, anyway about the podcasts, I think there is a message possibility. If there is not the possibility you can also write to me via the contact form on my homepage and I would be very happy if you just tell me what you are interested in, what questions you might have and I will answer your questions.

Thus, I leave you now and wish you a wonderful evening, a good night or a good morning and a beautiful day and I am weighed!

 

Yours Barbara Marie-Louise Pavelka

 

 

-> la version française

 

Chères lecteurs,

 

Aujourd'hui, je veux me présenter. Je m'appelle Barbara Marie Louise Pavelka et je suis chanteuse d'opéra et actrice. Et en ce moment je suis dans un état de bouleversement, car beaucoup de bonnes choses se sont ouvertes l’année dernière, mais à la fin de l’année, beaucoup de choses ont changé et je voudrais vous donner un petit peu d'une rétrospective.

Je suis dans une académie d'opéra en Allemagne depuis un moment. Mais comme le réalisateur est actuellement gravement malade, cette académie d'opéra est malheureusement suspendue et c'est pourquoi je suis en fait de retour à Vienne. Ayant maintenant accompli un long voyage ardu de perfection de la technique vocale et les nombreux changements de professeurs, j'ai finalement trouvé un professeur qui a à la fois le temps et les compétences pour m'apprendre la perfection ultime que je veux pour moi.

 

J'ai tout dans mon sang qui concerne les arts de la scène et mon cœur. J'adore m'exprimer sur scène et j'ai des amis, des connaissances et des fans qui me répètent: "Quand tu es sur scène, tu es une personne différente et tu réalises que tu es juste chez toi" - J'aime la scène . Je ne sais pas quand cela m'a réellement dépassé. Je ne peux pas vraiment le dire. Je crois que l’appel à la scène m’a dépassé relativement tôt et pourtant en quelque sorte en retard.

 

 

 

J'ai été sur scène toute ma vie. En tant qu'enfant en bas âge, j'ai modelé sur le podium, y compris la mode pour enfants Cendrillon à Vienne. J'ai beaucoup dansé quand j'étais gosse, j'ai commencé à jouer au théâtre quand j'avais 13 ans. Et je pense que c'était le premier moment conscient où le feu de la scène m'attrapait et où je savais juste: c'est ça. Je veux juste être sur scène, je veux jouer au théâtre. Je veux chanter. Je veux tout. Et je me souviens que c'était en été, je pense que c'était en 1997. J'avais 13 ans à l'époque et mon père m'a inscrit à l'atelier de théâtre et était dirigé par un élève d'Elfriede Ott. À l'époque, nous avions le prélude au théâtre, c'est Faust 1. Et oui, tout cet atelier de théâtre… au début je n'avais pas envie, parce que je ne voulais pas raccourcir les vacances.

D'un autre côté, j'avais un grand désir, car j'avais pensé une demi-année auparavant que je voulais être actrice, mais je ne savais pas ce que je voulais vraiment là-bas. Et puis est venu cet atelier de théâtre et j'étais sur scène. Ce n'était pas le point culminant. En réalité, le plus grand point fort a été de déterminer les rôles et de vraiment approfondir l’étude de rôle sur laquelle travailler. Cela m'a juste attiré, l'improvisation avec des collègues, l'esprit d'équipe, le fait de travailler ensemble pour travailler ensemble afin de passer à un autre rôle. C'était en quelque sorte ... ça m'a complètement rempli.

Ce qui peut aussi jouer un peu peut-être la reconnaissance. Je pense que je suis une personne très intelligente, je peux aussi obtenir des crédits pour d'autres choses, je ne dois pas nécessairement être sur scène, je l'obtiens, en attendant.

 

Mais monter sur scène et donner quelque chose aux gens, donner quelque chose, c'est quelque chose de très spécial et quand vous savez, les gens sortent et vous remercient, parce qu'ils ont vraiment passé une bonne soirée et que vous avez peut-être élargi un peu leurs horizons ou les a distraits de leur vie quotidienne ou leur a donné un exutoire pour laisser sortir une émotion qu'ils ne peuvent autrement pas laisser sortir. Quoi que ce soit qui touche les gens, je ne sais pas. Je suis juste heureux quand je peux toucher les gens dans leurs cœurs par mon jeu d'acteur et mon chant.

 

Je viens de devenir actrice. Et après avoir eu une très bonne voix et être toujours intéressé par le chant lyrique, la pop et la musique - et le jazz - j'ai vraiment commencé à étudier le chant classique et j'ai commencé à donner des chansons de chansons françaises. J'aime la France. La France est un pays si beau et, malgré beaucoup d’autres personnes, je n’ai jamais connu que les Français étaient méchants avec moi. J'ai toujours passé un bon moment avec les Français et je me suis toujours entendue avec eux et je parle aussi couramment le français - pendant ce temps-là - et c’était aussi une étape importante dans ma carrière, ce qui était aussi un moment spécial pour moi. avoir des chansons en français, des chansons en français aiment et aussi la langue française pour chanter est incroyablement belle et merveilleuse et c'est vraiment gentil.

 

J'ai aussi fait une pause en France et j'ai vécu dans un monastère pendant six mois parce que je n'étais pas sûr de la direction à suivre, et je suis très, très heureux d'avoir fait cela.

 

Et pendant ce temps, j'ai décidé d'étudier à nouveau, de faire de l'éducation en chant, de chanter en solo, c'est-à-dire de chanter, d'opéra, d'oratorio et de jazz comme deuxième sujet. Pendant ce temps, nous vivons à une époque où il n’est plus impossible de faire du chant classique aussi bien que du jazz. Personnellement, je crois même que ces deux styles vocaux peuvent influencer beaucoup plus positivement que négativement, car il n'y a pas de technique uniforme dans le jazz. Si vous connaissez votre voix, si vous pouvez faire la technique, alors je vous le dis, ce n’est pas un obstacle. Il est possible de faire les deux sur un très bon niveau et professionnel. Vous devez être clair sur les différences, vous devez bien gérer la voix, bien sûr. Et il faut aussi regarder le jazz pour trouver une technique qui ne contredit pas la technique classique et qui ne fonctionne pas. Mais quelqu'un qui a sa voix sous contrôle et qui connaît la technique peut le faire. Et ce qui m'aide vraiment, c'est que ma première approche de la voix, de l'entraînement vocal est en fait la technique de l'élocution. Je suis du drame assez original. J'ai commencé aussi tôt. Pour moi, c'est - je le remarque encore et encore quand je suis sur scène et que je continue à être confirmé, et - dans une certaine mesure - est devenu une seconde nature.

Surtout, bien sûr, même lorsque je joue, parce que je le fais depuis très longtemps. Dans ma carrière, pour moi, le plus grand obstacle était que j'étais un professionnel dans une direction artistique et un autre dans le processus de devenir et je ne peux toujours pas toujours combiner ces deux directions avec le même professionnalisme. Je fais ce podcast parce que je veux vraiment partager avec vous les batailles que vous avez en interne en tant que chanteur, artiste, artiste interprète. C’est vraiment un combat quand on passe de l’action au chant classique. Si vous comprenez votre sujet comme un drame, en tant qu'actrice, si vous pouvez interpréter de la poésie, si vous pouvez développer des rôles, alors vous voulez développer un rôle classique et vous réalisez que techniquement, vocalement, vous n'êtes pas prêt à le faire travail. Et soit la technique tourne mal et elle convient au drame, soit elle convient à la technique, mais vous ne pouvez tout simplement pas le garder dans le petit doigt pour pouvoir laisser libre cours à votre créature, si je le dis simplement. C'est une chose que je me bats depuis longtemps. Je me suis aussi battu terriblement pendant longtemps avec un malentendu sur moi-même, où pendant un moment la technique de la parole agissait en fait un peu pour la technique du chant classique ou semblait y faire obstacle. Pendant ce temps, j'ai constaté que je revenais en fait maintenant et que cela est loin d'être comme cela a été ressenti pendant un certain temps. Je peux vraiment dire que vous devez mordre beaucoup en tant qu'artiste. Je pense que le pire, c'est quand vous abandonnez.

 

Et maintenant, je suis vraiment content que je me sois retrouvé avec un très bon professeur de chant. J'ai terminé mon diplôme d'art. Donc, j'ai fini avec toutes les formations en elle-même, mais j'ai remarqué pour moi, il me manque un peu, la touche finale, pour la vraie perfection de la technique vocale classique comme je le veux pour moi et je l'aime pour moi et car ma revendication artistique est en règle.

 

Et c'est exactement ce sur quoi je travaille actuellement et c'est exactement pour cette raison que je me suis retirée publiquement au cours des six derniers mois pour ceux qui attendent que je donne à nouveau des concerts. Il vient en Avent ma tournée de Noël, puis un concert avec Arie Antiche arias et en avril 2019 le premier oratorio de Mozart. C'est la première chose que je chante encore après un long moment. Donc, longtemps après quelques mois. Mais c’est vraiment important pour moi, car j’ai simplement cette revendication de perfection pour moi. Moi maintenant, pour me donner le temps maintenant et aussi pour me perfectionner à la fois en technologie de production, en technologie de gestion, en technologie marketing et surtout, de manière artistique, pour vraiment me perfectionner. Pour moi, cette année 2018 est une année de perfection et une année de réflexion sur mon approche des choses, sur mon désir de me positionner.

 

C'est un peu une paraphrase de ma carrière et de ce qui se passe avec moi sur le plan artistique et j'espère vraiment que vous aurez l'impression que, en tant qu'artiste et surtout en musique classique, vous devez travailler très longtemps. J'ai commencé en retard pour un chanteur classique, commençant très tard. J'ai commencé à étudier à 25 ans. J'ai commencé des cours de chant classique à l'âge de 22 ans. J'ai commencé à étudier l'art dramatique à l'âge de 19 ans. Je n'ai pas vraiment commencé le chant classique avant d'avoir mon expérience d'actrice et à l'âge de 25 ans j'ai commencé à faire du chant de jazz. commencer très tard. Ce qui est bien, c'est que je ne suis pas un soprano lyrique et pas un soprano de coloratura, mais un soprano dramatique, un spintosoprano, et c’est mon avantage, car c’est juste des spintosopranos. à 35 ans seulement, je dois dire que je pense que c'est tout à fait vrai pour moi et que c'est la raison pour laquelle je prends ce temps en ce moment. Je vais vous raconter des informations de fond, des informations sur la pièce, sur les différents airs aussi dans Arie Antiche, les opéras dont ils sont issus, les histoires des opéras et oui pourquoi ces airs sont intéressants et surtout pour ceux qui ne peuvent ni italiens ni tout italien d’opéra qui est encore plus spécial, je traduirai les arias, donc vous savez aussi ce que le texte signifie réellement et vous pouvez donc vous préparer un peu, je peux vous préparer et je serais, naturellement, incroyablement intéressé par ce qui vous intéresse.

 

Je serais heureux si vous m'envoyez un message - envoyez-moi un message texte ou peut-être un message audio. Vous pouvez le faire, je pense, de toute façon au sujet des podcasts, je pense qu'il y a une possibilité de message. S'il n'y a pas la possibilité, vous pouvez aussi m'écrire via le formulaire de contact sur ma page d'accueil et je serais très heureux si vous me disiez simplement ce qui vous intéressait, quelles questions vous pourriez avoir et je répondrais à vos questions.

Ainsi, je vous laisse maintenant et vous souhaite une merveilleuse soirée, une bonne nuit ou un bon matin et une belle journée et je suis pesé!

 

Cordialement,

Barbara Marie-Louise Pavelka

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